Ab September wieder Vereinbarungen mit dem Fonds DDR möglich

Ab 01. September 2014 können wieder Vereinbarungen über Leistungen des Fonds „Heimerziehung in der DDR“ mit den regionalen Anlauf- und Beratungsstellen der ostdeutschen Länder und Berlins abgeschlossen werden. Der Lenkungsausschuss hat am 21. August 2014 neue Verfahrensregelungen zur Umsetzung der von Bund und Ländern bereitgestellten Aufstockung des Fonds beschlossen und damit den Weg frei gemacht.

Den neuen Regeln liegen die bestehenden Leistungsleitlinien zugrunde: Weiterhin können Sachleistungen zur Überwindung von Folgeschäden aus der Heimerziehung bis zu 10.000 Euro gewährt werden, außerdem Rentenersatzleistungen wie bisher.

Neue Regeln gelten auch für den Fonds West

Auch der Lenkungsausschuss des Fonds „Heimerziehung West“ hat die Neuregelungen mit Wirkung zum 01. September 2014 in Kraft gesetzt. Durch diesen Beschluss können Vereinbarungen über Leistungen des Fonds „Heimerziehung West“ mit den regionalen Anlauf- und Beratungsstellen der westdeutschen Länder und Berlins ab September nahtlos weiter abgeschlossen werden. Ferner ist dadurch die Gleichbehandlung der Betroffenen aus Ost- und Westdeutschland sichergestellt.

Die wichtigsten Änderungen und Neuerungen sind in einem Informationsblatt zusammengefasst, weitere Informationen und Details werden im Beratungsgespräch mit der zuständigen regionalen Anlauf- und Beratungsstelle erläutert.

Das Informationsblatt können Sie demnächst hier herunterladen oder in Ihrer Anlauf- und Beratungsstelle anfordern.

Quelle: Fonds Heimerziehung.de