Kinder der Wendezeit

Heute sind sie zwischen 24 und 40 Jahre alt. Nach Beginn der Reisefreiheit in der DDR wurden sie in Wohnungen alleingelassen, Bekannten übergeben, Heimen überlassen: Ihre Eltern wollten ein neues Leben im Westen. Eine Spurensuche.

Ein Zettel, etwas Brot, Eier und Milch. Das war alles, was eine Mutter nach dem Fall der Berliner Mauer ihren drei Buben Mark, acht Jahre, Steve, fünf Jahre, und Martin, drei, in der Ostberliner Wohnung zurückgelassen hat. Und das Versprechen, etwas mitzubringen. Sie kam nie wieder. Einfach weg in den Westen!

Irgendwann haben die Buben auf sich aufmerksam gemacht. Nachbarn, Behörden, Heim. Der Fall ging durch die Medien. Und später wird Steve in die Kamera von Spiegel TV über seine Mutter sagen: „Die kommt nie wieder. Jetzt bin ich ganz allein.“ Er wird später laut Berichten vom Vater aufgenommen, der Mittlere von einer Tante, der Ältere muss im Heim bleiben…….

Quelle: Die Presse

Hier noch ein passendes Video von Spiegel Online. Leider nicht über You Tube, deshalb bitte auf den diesen Link gehen um es sehen zu können.

Ihre Heidrun