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Aussteuerung des Fonds „Heimerziehung in der DDR“

4 Jahren ago

216 words

12.12.2013 – Aussteuerung des Fonds „Heimerziehung in der DDR“

Der Lenkungsausschuss des Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ hat in einer Sitzung am 10. Dezember 2013 ein Verfahren zur weiteren Umsetzung des Fonds im Rahmen des vorgesehenen Fondsvolumens in Höhe von 40 Millionen Euro beschlossen. Damit soll sichergestellt werden, dass vorrangig diejenigen Betroffenen, die bereits eine Beratung mit dem Ziel des Abschlusses einer Leistungsvereinbarung erhalten, aber noch keine Vereinbarungen abgeschlossen haben, in allen neuen Bundesländern und Berlin gleiche Chancen haben, aus dem verfügbaren Fondsvolumen Leistungen zu erhalten.

Dazu erhalten die regionalen Anlauf- und Beratungsstellen Kontingente aus dem noch verfügbaren Fondsvolumen zugewiesen. Sie sind für die Einhaltung der ihnen zugewiesenen Kontingente verantwortlich. Es steht in ihrem pflichtgemäßen Ermessen, wie sie die Kontingente auf die Vereinbarungen bzw. Betroffenen verteilen.

Auch nach Ausschöpfung der Länderkontingente sollen die Anlauf- und Beratungsstellen ihre Beratung der Betroffenen weiterführen, da Beratung eine wichtige Aufgabe der Anlauf- und Beratungsstellen bei der Begleitung der Betroffenen ist. Allerdings besteht bis zu einer Entscheidung der Errichter (Bund und ostdeutsche Länder) über eine Fortführung des Fonds keine Möglichkeit, im Ergebnis dieser Beratungen aus dem bestehenden Fonds materielle Hilfen oder Rentenersatzleistungen in Anspruch zu nehmen.

Quelle: Fonds Heimerziehung.de