Skip to content

Besserstellung der Heimkinder

1 Jahr ago

122 words

Sachsen und Thüringen wollen DDR-Heimkinder besser stellen
Die Kinder von in der DDR politisch verfolgten Eltern können jetzt hoffen, einfacher entschädigt zu werden. Betroffene halten die thüringisch-sächsische Initiative für überfällig.
Von Ronny Schilder
erschienen am 12.04.2017

Chemnitz. Die Mutter im Frauenknast, der Junge im Kinderheim: So sah die DDR-Kindheit des Alexander Latotzky aus. Seine Mutter saß als „Politische“ in Stollberg-Hoheneck. Sie hatte die Vergewaltigung ihrer eigenen Mutter durch zwei Rotarmisten angezeigt, dann wurde sie als Spionin denunziert. Die Odyssee Alexanders, der im Bautzener Gefängnis geboren und im zweiten Lebensjahr von seiner Mutter getrennt worden war, führte sieben Jahre lang durch mehrere Kinderheime.

Quelle: Freie Presse